Erste Flüge des neuen Jahrzehntes, aber …

… leider noch nicht am Heimatflugplatz in Eudenbach. Während dort immer noch die Segelflugzeuge gewartet werden, wichen Martin und Nils wieder auf den Flugplatz Porta Westfalica aus.

Die Wettervorhersage versprach nämlich wieder viel. Mittwoch war straffer Wind aus Südwest bei strahlendem Sonnenschein vorhergesagt. Perfekte Bedingungen also um ein paar Stunden an der Porta im Hangwind zu fliegen.
Daher wurde sich schnell abgesprochen und ein Urlaubstag genommen, um in der schon wieder lange andauernden Winterpause endlich wieder in die Luft zu kommen.
Kaum waren die Flugzeuge als einsatzbereit erklärt worden, konnte es losgehen. Um ausgeruht fliegen zu können, kamen beide am Dienstag Abend an. Da Martin mittlerweile beste Kontakte zum hiesigen Flugplatz pflegt, konnten beide im warmen Vereinsheim übernachten.


In der Morgendämmerung begann dann das eifrige aufrüsten. Wie Nils und Martin konnten es ebenfalls 13 andere Piloten kaum erwarten, endlich wieder in die Luft zu kommen.
Nachdem beide Ls4en ins Grid, die Startaufstellung, gezogen waren, war es Zeit für ein kleines Frühstück.


Frisch gestärkt ging es dann wenig später auch mit dem Flugzeugschlepp los.

„Der Hang ging richtig gut, gleich nach dem Ausklingen konnte man sogar schon in einer Art Welle etwas höher als üblich steigen“, so Nils, der weiter östlich an der Schaumburg zusammen mit Martin den Einstieg in eine richtige Welle, die auf bis zu 1400m ging, geschafft hatte.


Um seine Flüge maximal ausdehnen zu können, muss man den Sprung zum Ith wagen, immer mit dem Hintergedanken, dass der Rückweg mit einer starken Gegenwindkomponente sehr schwierig werden kann.
Nils entschied sich dies erst gegen Ende des Fluges das erste Mal zu versuchen, um der Gefahr, den restlichen Tag auf dem Acker zu liegen, aus dem Weg zu gehen. Martin, der dies schon einige Male geschafft hatte, versuchte sein Glück gleich zu Beginn und wurde mit Wellenflügen bis zur Luftraumobergrenze auf bis zu 3000m belohnt. „Der Rückweg war schon knapp“, so Martin über Funk.
Nils hatte leider eine ungünstige Flugroute gewählt und kam deshalb zu tief am Ith an, so dass es nicht mehr lang dauerte bis er sich einen Acker zum landen aussuchen musste. Kaum gelandet, kamen auch auch schon die ersten Anwohner des beschaulichen Ortes Harderode und luden ihn auf einen Kaffee ein.


Bei der Gastfreundschaft der Harderoder, die tatkräftig beim Abrüsten mithalfen, ging die Zeit, die er auf Martin warten musste, aber „gleich doppelt so schnell vorbei“.

Nachdem Martin seinen Flug beendet hatte, ging es für ihn also weiter zu Nils, der schon auf ihn wartete. Als eingespieltes Team dauerte es nicht lange, bis die Ls4 sicher im Anhänger verstaut war.


Trotz erneuter Außenlandung, wollen beide bei nächster Gelegenheit wieder kommen. Die An- und Abreise von je 3h lohnt sich jedes Mal. Und was ist schon besser als fliegen?
Auch wenn es nicht für jeden zurück zum Flugplatz reichte, ein gelungener erster Flugtag im neuen Jahrzehnt.

Jetzt warten wir sehnsüchtig auf die offizielle Eröffnung der Saison in Eudenbach – mit hoffentlich vielen Flugstunden, vielen Streckenkilometern, runden Bärten, Spaß, neuen Bekanntschaften und erfolgreichen Wettbewerben!!

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